Was sollte man als Apotheker wissen?

Was sollte man als Apotheker wissen?

Als Apotheker ist es wichtig, mit einigen Fakten über Depression vertraut zu sein, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Patienten zu sichern.

Prävalenz der Depression

Insgesamt haben Frauen eine höhere Prävalenz an Depression zu erkranken als Männer. Schätzungsweise eine von vier Frauen und einer von zehn Männern erkrankt mindestens einmal im Leben an einer Depression.

Symptome der Depression

Die Kriterien für Depression der International Classification of Diseases (ICD-10) der Weltgesundheitsorganisation sind: Präsenz von zwei der drei Kernsymptome und mindestens zwei der sieben sekundären Symptome, für einen Zeitraum von mindestens zwei Wochen (siehe Abbildung).

 

Im ICD-10 ist Depression durch die folgenden Kodes kodiert: F31: bipolare Depression; F32: depressive Episode; F33: rezidivierende depressive Epiosde; F34.1: Dysthymie; und F06.3: organisch affektive Störungen.

Auch als Apotheker entdeckt man vielleicht einige dieser typischen Symptome einer Depression bei Patienten. Allerdings gibt es auch andere Erkrankungen oder persönliche Lebenssituationen, die zu depressionsähnlichen Symptomen führen könnnen. Im Folgenden sind einige Charakteristika aufgelistet, die helfen können eine Depression von schlechter Laune oder der nachvollziehbaren Reaktion auf kritische Lebenssituationen, zu unterscheiden.

 

 

Behandlung der Depression - ein Überblick

Die wichtigsten Pfeiler in der Depressionsbehandlung sind die antidepressive Medikation und die Psychotherapie. Oft wird eine Kombination verschiedener Behandlungsmethoden durchgeführt, die bei mittelgeradigen oder schweren Depressionen immer auch eine Pharmakotherapie beinhaltet.