Was man über Depression wissen sollte

Wenn man sagt, dass man sich depressiv fühlt, meint man in den meisten Fällen dass man sich gedrückt oder erschöpft fühlt, weil einem etwas Sorgen macht.

Die meisten Menschen fühlen sich von Zeit zu Zeit traurig, aber das bedeutet noch lange nicht, dass sie an einer Depression leiden. Depression beschreibt zwar diese Art von Gefühlen, aber auf eine Art und Weise, die sich einschränkend auf die täglichen Aktivitäten auswirkt und den Betroffenen davon abhält Dinge zu tun, die er üblicherweise tut und die ihm Freude bereiten.

Depression ist eine psychische Störung. Das bedeutet, dass Depression eine Krankheit ist. Sowohl das Gehirn, als auch der Rest des Körpers, werden durch diese Erkrankung beeinträchtigt. Aber es ist wichtig, sich vor Augen zu führen, dass Depression behandelbar ist.

Man sollte sich die folgenden Fragen stellen: Fühlte ich mich in letzter Zeit anders, schwermütiger und ängstlicher? Hat mich in letzter Zeit etwas betrübt? Wenn ja, dann ist dieses Gefühl von Traurigkeit vielleicht eine Reaktion auf die derzeitige Situation.  

Habe ich mich auf eine Art launisch und besorgt gefühlt, die mich davon abhält mein Leben so zu gestalten, wie ich es gewohnt bin?

In diesem Fall sollte man den Test durchführen, der auf dieser Website zu finden ist. Unter Umständen sollte man auch eine medizinische Meinung einholen, um sicherzustellen, dass es sich nicht um eine Depression handelt.

Depression ist eine verbreitete Erkrankung. Tatsächlich ist sie sogar eines der weitverbreitetesten pychischen Probleme. Einer von vier Menschen erlebt mindestens eine depressive Episode im Verlauf seines Lebens. Manchmal tritt eine Depression ohne einen sichtbaren Grund auf. Gibt es ein klar begrenztes Problem und der Betroffene kann es lösen, die Situation bewältigen oder Unterstützung finden, kann sich die depressive Symptomatik verbessern, aber in den meisten Fällen ist das nicht ohne eine entsprechende Behandlung möglich.

Wenn eine Depression vorliegt, ist es möglich, dass Anzeichen und Symptome zu Tage treten, ohne dass der Betroffene sich dessen bewusst ist. Manche Menschen bemerken erst, dass sie ein ernsthaftes Problem haben, dass sie nicht bewältigen können, wenn sich die Erkrankung negativ auf ihre Alltagsfähigkeiten auswirkt oder es so ernst wird, dass ihnen das Leben sinnlos erscheint.

Depression ist eine Krankheit

Im Gegensatz zu psychischen Störungen in Reaktion auf ein einschneidendes Lebensereignis, treten psychische Erkrankungen, wie Depression, seltener und oft auch ohne einen ersichtlichen Grund auf. Psychische Erkrankungen können schwerwiegend und langwierig sein und das tägliche Leben eines Menschen beeinträchtigen. In diesen Fällen ist es sehr wahrscheinlich, dass der Betroffene professionelle Hilfe benötigt. Es ist wichtig dass eine genaue und differenzierte medizinische Diagnose gestellt wird und dass entsprechende Maßnahmen, wie beispielsweise Medikation oder eine Psychotherapie eingeleitet werden.

Depression ist ein klinischer Begriff. Er beschreibt gesundheitliche Beschwerden, die, die Kontrolle der Stimmung durch das Gehirn beeinträchtigen – eine Stimmungsstörung. An einer Depression zu erkranken bedeutet intensive negative Gefühle zu erleben und kann mit einem Interessenverlust, andauernder Müdigkeit, einer Veränderung der Schlafgewohnheiten, des sexuellen Verlangens und des Gewichts und Appetits einhergehen. Auch negative Gedanken, in Form von Pessimismus, einem geringen Selbstwertgefühl, Unentschlossenheit oder Suizidgedanken sind depressionsspezifische Symptome. Alles in allem haben diese Symptome einen unerwünschten Effect auf das Leben der Betroffenen, z.B. auf das persönliche Wohlbefinden, auf die Arbeitsleistung und auf persönliche Beziehungen.