Was sollte man als Lehrer über den Zusammenhang von Depression und Pubertät wissen?

Pubertät ist der Übergang von der Kindheit zum Erwachsenenalter.

Pubertät kann auch als Kreuzung betrachtet werden, an der die Identitätsfindung, das Streben nach Autonomie und neue Erfahrungen, stattfindet, die durch neue Risiken und Verluste gekennzeichnet ist.

Im Zuge der Reifung des jugendlichen Gehirns und den sozialen Herausforderungen dieses Lebensabschnittes, treten die meisten psychischen Erkrankungen, also auch Depression, erstmalig während der Pubertät auf. Depression ist dabei aufgrund ihrer Auftretenshäufigkeit, ihres Schweregrades und dem einhergehenden erhöhten Risikos für suizidale Handlungen besonders auffällig.                                                                                                               

Die Schule ist ein wichtiger Ort, an dem psychischen Problemen vorgebeugt oder diese als solche erkannt werden sollten. Meist vermutet ein Lehrer, dass etwas nicht stimmt, wenn sich das Verhalten oder die schulischen Leistungen eines Schülers über die Zeit stark verändern.

Unglücklicherweise werden diese Veränderungen meist anderen Gründen zugeschrieben und somit wird oft eine wertvolle Gelegenheit verpasst, einzugreifen und wirksam zu unterstützen.